BORGWARDT - STILWELTEN mit freundlicher Genehmigung vom
Peter Mohrdieck
Der 1958 geborene Berliner Maler Peter
Mohrdieck stellt sein Werk ganz in die Tradition des „American
Realism“, der einen Bogen von den Naturalisten des 19. Jahrhunderts
bis hin zum Fotorealismus der sechziger und siebziger Jahre des 20.
Jahrhunderts spannt. Der gelernte Schauspieler wandte sich nach
einer zwanzigjährigen Pause unter dem Pseudonym Mori wieder seiner
Malerei zu. Nach ersten beruflichen Grundlagen im Bereich
industrieller Formgestaltung, Grafik und Design wechselte er ins
Schauspielfach und wurde häufig für Rollen deutscher Serien- und
Fernsehproduktionen engagiert. In seinen malerischen Werken erzeugt
das künstlerische Multitalent Bildwirkungen, die auf den ersten
Blick die optische Oberflächenwirkung einer Fotografie erzeugen. Bis
ins kleinste Detail schafft es der Künstler, augenblickliche
Stimmungen aus Stadträumen einzufangen und als architektonischen
Landschaften auf die Leinwand zu bringen. Dabei erzielen die Bilder
Wirkungen bei dem Betrachter, die verwandt sind mit denen eines
Hopper oder Canaletto.
Seine Vorbilder, hier sind in erster Linie die Werke Edward Hopper
aus den dreissiger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts sowie
die Fotorealisten Ralph Goings, Ken Keeley und Richard Estes zu
nennen, führten ihn zu einer aktuellen „Malerei des Augenblicks“. In
dem Peter Mohrdieck die Oberflächenwirkung der Fotographie mit Hilfe
seiner Ölmalerei simuliert und auf architektonische und technische
Motive überträgt, entstehen verblüffende Effekte vor dem Auge des
Betrachters. Mittlerweile kann der Maler auf eine Reihe
erfolgreicher Ausstellungen und Medienevents im Berliner Raum
zurückblicken, die von der spektakulären Wirkung seiner Arbeiten zu
berichten wissen.