Für
den 1942 geborenen Peter Rank war es von Kindheit an sein Wunsch
gewesen, Maler zu werden. Schon während seiner Schulzeit in
Frankfurt trainierte er sein handwerkliches Geschick an der Städelschule,
der Frankfurter Kunstakademie. Danach folgte zielgerichtet ein
Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Malerei
und künstlerische Grafik waren sodann über die Jahre hinweg die
Basis seines alltäglichen Künstlerlebens, das Geld verdiente er
jedoch als Grafiker in Werbeagenturen. Auch als Art Director und
später als Creative Director verschwand die Leidenschaft zur
Malerei nie völlig aus seinem Blickfeld, so dass Peter Rank 1992
den Schritt zum freischaffenden Künstler wagte.
Peter
Rank ist ein eigenständiger und eigenwilliger Künstler, der sich
mit seinen Ideen den wechselnden Strömungen und Tendenzen des
Kunstbetriebs entgegen stemmt. Zunächst hat sein Hauptinteresse
der menschlichen Figur, gegolten und dies in einer Zeit starker
abstrakter Tendenzen in der Kunst. Während der sechziger Jahre
verlagerte er den Schwerpunkt seiner Arbeiten weg vom Figurativen
hin zu Natursujets, auch hier wieder vor dem Hintergrund gegenläufiger
Strömungen wie die der Pop Art. Zentrale Aspekte wie Farbe, Licht
und Kontur wurden aus einer ästhetisch neuen Sichtweise schöpferisch
formuliert, die jedoch grundsätzlich dem Anspruch des Schönen zu
genügen hat. Eine ästhetisch schöne und anmutige Wirkung mit
intellektuellen Ansprüchen zu vereinen, ist ein Grundsatz im Werk
Peter Ranks. Dabei ist ein Hang zur Romantik bestimmt nicht zu übersehen,
seine Stillleben, Blumen- und Landschaftsbilder leben aus ihrer
intensiven Farbwirkung heraus und haben bis heute viele
begeisterte Liebhaber gefunden.
zu den Bildern
Martina Reinig-Kirchhoff
Mit einem freien Strich und weiträumig-offenen
Kompositionen entwirft die Malerin und Diplom-Designerin Martina
Reinig-Kirchhoff nördliche Landschafts- und Meeresimpressionen. Das
Zusammenspiel von Natur und Licht im nördlichsten Bundesland mit
seinen weiten Horizonten zwischen den Meeren findet immer wieder
Zugang in ihrer Thematik und prägt zutiefst den künstlerischen
Ausdruck ihrer Gemälde. In dem die Malerin in der Stilisierung ihrer
zuvor stärker naturalistisch ausgerichteten Bildsprache
voranschreitet, nimmt sie in zunehmenden Maße abstrahierende
Bildelemente auf, die den Schwerpunkt von der Kontur des
Darstellenden zu offenen Farbflächen verschiebt. Hiermit steht sie
in der Tradition eines nördlichen Expressionismus innerhalb der
deutschen Landschaftsmalerei, wie sie vor allem die Maler der Brücke
und insbesondere der große künstlerische Einzelgänger Emil Nolde
geprägt haben. In Kombination mit einer kühlen wie klaren Farbskala
in abgestuft weichen Übergängen entstehen so zeitgemäße
Interpretationen der norddeutschen Meereslandschaften zwischen der
rauen Nordsee, der milderen Ostsee und dem Schleswig-Holstein der
weiten und umwölkten Horizonten mit seinen Wiesen, Landstrassen und
hügeligen Rapsfeldern.
Martina Reinig-Kirchhoff wurde 1960 in Werther bei Bielefeld
geboren. Nach einem Studium des Grafik-Designs und Illustration an
der Fachhochschule Bielefeld arbeitete Martina Reinig-Kirchhoff
zunächst in verschiedenen Werbeagenturen in Nordrhein-Westfalen und
in Hamburg, bevor sie sich ab Mitte der neunziger Jahre der Malerei
zuwendete. 1997/98 entstanden Naturstudien auf der Insel Fano in
Dänemark und erste norddeutsche Landschaftsbilder. In den Jahren ab
2001 intensivierten sich ihre künstlerischen Aktivitäten, es folgten
viel beachtete Ausstellungen in Galerien, Firmen und Messen
(Hanseboot Hamburg, Boote 2006 Düsseldorf), sowie Ankäufe durch
Firmensammlungen. Martina Reinig-Kirchhoff lebt und arbeitet im
schleswig-holsteinischen Holm in der Nähe der Elbe. zu den Bildern
Katharina
Reichert
Eine völlig neue Perspektive auf das populäre Genre der
Blumenmalerei legt die Hamburger Künstlerin Katharina Reichert in
ihren großformatigen Arbeiten vor. In pastellig-weichen Farben
und flächigen Blütenarrangements arbeitet sie völlig neue
Aspekte des Dekorativen heraus, die sich hervorragend in die
aktuellen Farbtrends und Einrichtungsstile einfügen.
Die
1947 in Hamburg geborene Katharina Reichert absolvierte 1968 ein
Studium an der renommierten Hamburger Fachhochschule Armgartstraße,
danach schloss sie 1970 ein Studium an der Hochschule für
Bildende Künste am Lerchenfeld als Diplom-Grafikerin ab. Es
folgten Tätigkeiten als selbständige Designerin und Grafikerin,
die sie ab 1995 mit einer Ausbildung zur Kunsttherapeutin und
einer anschließenden Arbeit als Sozialpädagogin erweiterte.
"Ich liebe Blumen, ich liebe Farben. Der Zustand während des
Malens ist für mich mit Meditation vergleichbar. Kopf und Körper
im Fluss, ein tolles Erleben! Macht auch süchtig. Was liegt also
näher, als das Malen von Blumen und dies noch in einem ´himmlischen´
Zustand". Katharina Reichert lebt und arbeitet in Hamburg
Die
in Bremen lebende Künstlerin Cornelia Riepshoff hat sich in Ihrer
Auseinandersetzung mit den malerischen Ausdrucksformen seit langem
der abstrakten Malerei verschrieben. Ihr Interesse für Kunst
wurde bereits während der Schulausbildung geweckt und gefördert.
Neben ihrer Ausbildung und ihrem ursprünglichen Beruf im
medizinischen Bereich hat sich die 1964 inGöttingen
geborene Künstlerin schon immer mit Malerei auseinandergesetzt
und Anwendungen in verschiedenen Techniken und Malmedien zunutzten gewusst, woraus sich seit Ende der neunziger Jahren
eine eigenständige Bildsprache entwickelte. Die Vorliebe für kräftige
Farben ließ das Arbeiten mit Acryl als angemessene Ausdrucksform
erscheinen, wobei die Acrylfarben vorwiegend mit dem Spachtel
aufgetragen werden. Oftmals wählt Cornelia Riepshoff in der
Farbskala helle und warme Naturtönen, die eine zurückhaltend
angenehme und beruhigende Raumwirkung entfalten. In der Farbwelt
und Komposition ist die Künstlerin auf Ausgleich und Harmonie
bedacht. Zwar wirken ihre Farbspiele wie hoch dynamische Vorgänge,
doch bewegen sie sich um einen ruhenden Pol, um den sich die
Farben im Gleichklang drehen – beige, braun, rot, orange bleiben
dabei stets in einer Wirkungsachse und suchen nicht das Auf- und
Anregende des Komplementären.
Die
Malerin spielt in ihren Kompositionen auch gerne mit
Assoziationen, es deuten sich zuweilen Landschaften oder Gegenständliches
an. Häufig sind geometrische Elemente und flächige Grundformen
Ausgangspunkte für die Entwicklung der Farbe und ihrer Anordnung
auf der Leinwand. Dabei ist sich Cornelia Riepshoff stets über
die emotionale Wirkung ihrer Farben und Formen auf den Betrachter
bewusst, der ihre Bilder rein intuitiv erfasst. Erfolgreiche
Ausstellungen im norddeutschen Raum während der letzten Jahre
haben ihr Werk mittlerweile in den Blickpunkt eines breiteren
Kunst interessierten Publikums gerückt. zu den
Bildern
Petra
Rös-Nickel
Völlig
neuartige Wege beschreitet die 1963 in Wathlingen bei Celle
geborene Malerin Petra Rös-Nickel in ihren abstrakten Mal- und
Ausdrucksformen.
Sowohl
spielerisch freie Formen wie kompositorische Konstruktionen
entwickeln sich in ihren Ölgemälden zu Texturen, die auf die
Formsprache des populären europäischen Designs der fünfziger
und sechziger Jahre zurückgreift, insbesondere des Textil- und
Oberflächendesigns jener Jahre.
In
eine aktuelle Formsprache übertragen, finden sich in ihren Werken
geometrische und organische Zeichen einer Epoche, die den Begriff
der Modernität auf ihre Fahnen geschrieben hatte und seit
geraumer Zeit im Zuge eines ästhetischen Trends zum Retro wieder
hochaktuell geworden ist.
Nach
einer Ausbildung zum Modedesign an Fachschule für Bekleidung in
Bremen 1980 wechselte Petra Rös-Nickel das Fach und nahm 1982 ein
Studium der Architektur in Eckernförde auf. Stärker die
kreativen den die technischen Aspekte des Studiums vorziehend,
entwickelte die Künstlerin in den folgenden Jahren die Grundlagen
ihrer Malerei, die nie die Wurzeln des angewandten Design
verleugneten und recht bald in einer frischen unverwechselbaren
Formensprache mündeten. Da Petra Rös-Nickel ihre Malerei nach
kompositorischem Themenbereiche gestaltet, bilden sich Werkgruppen
von Arbeiten, darunter die Themen „Patchwork“, „Fenster“
und „oszillierende Linien“. So sehr sich die Gruppen in ihrem
visuellen Ausdruck unterscheiden, so klar lassen sich die Gemälde
auf bestimmte kompositorische Merkmale und Vorgehensweisen zurückführen.
Wesentlich ist hierbei der Farbraum, der in vielfältigen
Schichten gestaltet wird und dem Betrachter je nach Ausschnitt
Zugang zu den tieferen Farbebenen gestattet. Ausschnitte oder auch
Kratzungen und Reibungen führen zu vielfältigen
Spannungselementen
(„Patchwork“)
oder zu harmonisch-kontemplativen Formen („Fenster“). Angelegt
in zumeist großformatigen Farbtafeln und jeweils ausgerichtet auf
eine das Werk bestimmende Farbwelt, entwickeln die Ölgemälde der
Malerin eine energetische Raumwirkung, die viel von ihrer
Lebensfreude und ihrem Selbstbewusstsein spüren lassen. Petra Rös-Nickel
lebt und arbeitet im Kreis ihrer Familie im
schleswig-holsteinischen Ellerhoop.
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Eckart
Schädrich
Eckart
Schädrich wurde 1950 in Herrsching am Ammersee geboren. Er
studierte an der Folkwangschule in Essen und an der Kunstakademie
in München. Während dieser Zeit faszinierten ihn insbesondere
die verschiedenen Methoden der Druckgrafik, im speziellen die
Gestaltungsmöglichkeiten der Radierung. Dementsprechend arbeitete
Eckart Schädrich in den ersten Jahren seiner künstlerischen
Laufbahn überwiegend auf dem Gebiet der Radierung. Es entstanden
gegenständliche Arbeiten, beeinflusst von Studienreisen durch
Europa und Asien. Nach einem mehrjährigen Abstecher in die
Kinderbuchillustration wandte sich Eckart Schädrich ab 1990
wieder der Radierung zu, verstärkt aber auch der freien Malerei.
Seither sind mehrere, zumeist abstrakte Radierzyklen entstanden,
in denen der Künstler Themen umsetzte, die ihn zu der jeweiligen
Zeit beschäftigten. Meist sind Musik und Mythologie
Inspirationsquellen seiner Arbeit.
Die
Originalarbeiten der letzten Jahre, überwiegend Mischtechniken
auf Papier und Leinwand, sind geprägt von der Auseinandersetzung
des Malers mit der Mythologie, Philosophie und rituellen Kunst
Indiens sowie den Denktraditionen des Taoismus. Dies zeigt sich
auch in seinem Werkzyklus zum Thema Symmetrie und Mitte. Die vielfältige
Symbolik der Formensprache findet in der Symmetrie ihre
Verbindung, die letztlich eine tiefe Balance entstehen lässt.
Wichtigstes Gestaltungsmittel jedoch ist die Farbe. Verschiedene
Farbaufträge wie Lasuren und gespachtelte Abschnitte lassen
ruhig-meditative oder spannungsgeladene Flächen entstehen, Farbklänge,
in denen Erinnerungen an Naturstimmungen mitschwingen.
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Steven
Schwarzer
Der
am 28. Oktober 1952 in Perth geborene Steven Schwarzer ist einer
der interessantesten australischen Maler der Nachkriegsgeneration,
der in den letzten zehn Jahren im Spannungsverhältnis von
abstraktem Ausdruck und gegenständlicher Abbildung eine
kompositorische Symbiose gefunden hat, der seinen
unverwechselbaren Stil mit einem Eklektizismus in der
Themenauswahl verbindet. Nach einem Studium an der Julian Ashton
Art School zwischen 1973 und 1977 und der National Art School bis
1980 in Sydney lebte Steven Schwarzer bis Ende der achtziger Jahre
in London. In dieser Zeit arbeitete der Maler bereits
hauptberuflich in verschiedenen Gemeinschaftsateliers der
damaligen Künstlerszene in London. Das repressive kulturelle
Klima unter der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher
veranlasste Schwarzer 1984 zu einer Rückkehr nach Sydney, wo er
im Folgejahr seine ersten beiden Einzelausstellungen erhielt, die
den eigentlichen Beginn seiner Künstlerkarriere markierten.
Steven
Schwarzers Werk ist geprägt durch eine metaphysische
Orchestrierung von Farben und Formen, die in ihrer Kraft zugleich
rau und intuitiv, aber auch romantisch stimmungsvoll und sensibel
wirken. In kraftvollen abstrahierenden Strichen und Entwürfen,
die durch reinen Farbauftrag und die Farbwirkung einer dynamisch
entwickelten Acrylmalerei bestimmt sind, hat sich Schwarzer in den
letzten Jahren von der reinen Abstraktion abgewendet und verstärkt
assoziative Formen aus den Bereichen der Landschafts- und
Blumenmalerei in seine Arbeiten eingebracht.Steven
Schwarzer lebt und arbeitet heute in einem kleinen Städtchen im
Einzugsgebiet von Sydney, wo er ein breites Ansehen in der
lebendigen australischen Kunstszene mit ihren rührigen Galerien
und Künstlern genießt und als wesentlicher Maler seiner
Generation gilt. Dieses Renommee hat sich seit Mitte der neunziger
Jahre in einer verstärkten Ausstellungsaktivität an der
australischen Westküste und im südostasiatischen Raum
niedergeschlagen.
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Petra
Stahl
Die
Malerin Petra Stahl hat in den letzten Jahren scheinbar mühelos
eine gegensätzlich erscheinende Werkauffassung auf unverkennbare
Weise mit einander verbunden. Das Schöne im klassischen Sinne der
Ästhetik – auch des Leichten und Gefälligen – geht in ihren
Arbeiten eine harmonische Verbindung mit einer gewissen Schwere,
Tiefe und Expressivität ein, die in ihren norddeutschen Wurzeln
zu suchen ist. In so populären Sujets wie die Blumenmalerei und
dem Stillleben hat Petra Stahl mittlerweile eine höchst eigenständige
Vorgehensweise entwickelt, in der sie die psychologische Wirkung
von Farbe erkundet und die lokale Farbe von den räumlichen
Aspekten der dargestellten Gegenstände und Formen ablöst.
Hierbei favorisiert sie eine Farbskala aus Natur- und Erdtönen.Der kräftige pastose Farbauftrag und die hohe Materialität
ihrer Malsubstanzen verweist auf die Tradition der expressiven
abstrakten Malerei der zweiten Moderne, die in ihrer werklichen
Schwere im reizvollen Gegensatz zur Leichtigkeit der dargestellten
Themen steht.
Die
1958 in Wedel/Holstein geborene Petra Stahl begann ihre künstlerische
Ausbildung mit der Aquarellmalerei. Unter der Anleitung
verschiedener Dozenten und Künstler begann sie in den Jahren 1990
bis 1995 ihre Grundlagen als Malerin auszuformen. Es folgte
zwischen 1996 und 2000 eine weitere künstlerische Ausbildung an
der Kunstschule Blankenese für freie Kunst und Malerei. Malreisen
führten sie nach Neapel, Malta und in die Provence. Seit dem Jahr
2000 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig. Sie arbeitet
in der Künstlergilde Pinneberg und hat regelmäßig Ausstellungen
im norddeutschen Raum.
zu den Bildern
Gabor
Szabo
Der
1946 in Ungarn geborene und aus einer bekannten Künstlerfamilie
stammende Gabor Szabo ist einer der interessanten Schaffenden im
Bereich der dekorativ ausgerichteten Kunst der letzten Jahre. Sein
Hauptinteresse gilt den Landschaftssujets, aber auch Interieurs
und Stillleben finden sein Gefallen. Was ihn deutlich aus der
Masse der gegenwärtigen dekorativen Malerei hervorhebt, sind
seine Farbauffassung und die Spachteltechnik, mit der er in kräftigen
Strichen und derben Schwüngen einen pastosen Farbauftrag auf die
Leinwand bringt. So entstehen eine frische und zugleich etwas
herbere Impressionen. Dieser eigenwillige Stil führt zu einem
Erleben der Natur und der Dinge im Bild, das durch starke
Farbkontraste und impulsive Farbflächen in der Tradition der späten
Impressionisten und der Nachimpressionisten steht. Insbesondere
die Nähe zu Paul Cézanne, aber auch Anklänge an die Arbeiten
des zeitgenössischen amerikanischen Landschaftsmalers William
Hannum sind nicht zu übersehen. Mit den Arbeiten der letzten
Jahre näherte sich Gabor Szabo der Ausdrucksform der abstrakten
Malerei, die erstmals rein abstrakte Werke in kräftigen
geometrischen Farbflächen und Farbtonwerten entstehen ließen.
Nach
einem Studium der Malerei und Kunstgeschichte in Budapest, bei dem er
seinen eigenen Stil formte und fand, zog Gabor Szabo Mitte der
siebziger Jahre nach Deutschland, wo weitere Studien und eine
Akademieausbildung folgten. Für den nebenbei auch als Musiker
(Schlagzeug) tätigen Künstler sind Harmonie und Rhythmus
formale Grundlagen seines Schaffens. Der Rhythmus seiner
Farbflächen und ihr tonaler Kontrast zueinander bestimmen die
Struktur seiner Bildkomposition, die in eine harmonische Ganzheit
mündet.
zu den Bildern
Claus
Tegtmeier
Der
Künstler Claus Tegtmeier lebt und arbeitet in Hamburg, Kampen auf
Sylt und in Vasolda am Lago di Lugano, Italien. Schwerpunkte in
seinem künstlerischen Schaffen sind die vier Elemente Feuer
(Licht), Wasser, Luft und Erde, sowie das vom Menschen geschaffene
Umfeld mit seinen Schiffen, Häfen und Architektur.
Nach
seinem Studium in Kunst und Technik, das er mit dem Grad eines
Diplom-Ingenieurs abschloss, arbeitete Claus Tegtmeier
zwischenzeitlich als Do-zent für freies und technisches Zeichnen
an verschiedenen Fachhochschulen in Hamburg. Ab 1984 erfolgten
erste Museumsankäufe, darunter das Schleswig-Holsteinische
Landesmuseum Schloß Gottorf. Sein über die Jahre stetig
gewachsenes Renommee belegen zahlreiche Firmenankäufe. Seine
Werke sind in den Kunstsammlungen bekannter Firmen wie
Daimler-Chrysler, BMW, Shell, Merk und der Landesbank
Schleswig-Holstein zu finden. 1997 war Claus Tegtmeier Preisträger
des Oldenburg-Huder Kunstpreises. Weitere Projekte wie das "Morsum
Kliff Projekt" (1994), "Nordische Strände",
"Himmel, Land, Meer", das "Ticino-Projekt, die
Initiative Hafen-City-Europa (2001) und das "Overfly-Frauenkirche
Dresden" (2002), sowie künstlerische Architekturvisionen
(Merck Seminarzentrum Freiburg, Ision-Elbhof Hamburg,
Meerwasseraquarium Neptun City Rostock, Villenensemble Jenischpark
Hamburg usw.)verdeutlichen seinen künstlerischen
Stellenwert. Claus Tegtmeier ist als eine international bekannte
Größe mit seiner Malerei in vielen staatlichen und privaten
Sammlungen bis nach Japan und USA vertreten. zu
den Bildern
Andrea
Tilk
Mit
exakt und klar durchkomponierten Fotoarrangements gelang der
Hamburger Designerin und Fotografin Andrea Tilk während der
letzten Jahre der Durchbruch an die Spitze des Dekorations- und
Gestaltungsdesign. Die 1964 in Eutin geborene Künstlerin gelangte
mit einer neuartigen Auffassung von Design zu überraschend
wirkungsvollen Arrangements im Bereich der dekorativen Anwendung,
die ihr die Tür zu vielen renommierten Firmen und ästhetisch
anspruchsvollen Anwendungsbereichen öffneten. Nach Tätigkeiten
im Buchhandel, sowie danach in Verlagen und in der Werbung hat
Andrea Tilk mittlerweile als freischaffende Designerin in den
Bereichen Buchgestaltung, Papeterie, Wohnaccessoires, Produkt- und
Stoffdekor zahlreiche Projekte betreut und richtungweisende
Designentwürfe gestaltet.
Ursprünglich
von der Idee der Materialcollage ausgehend, entwickelte die
ehemalige Werbefachfrau in völlig einzigartiger Manier zunächst
ein Verfahren, Gegenstände des alltäglichen Lebens zu
dekorativen Arrangements zu vereinen. Dies geschieht nicht in
zweidimensionalen Bildern, sondern als Objektcollage, bei dem
Gegenstände fest verklebt auf passenden Hintergründen komponiert
sind. Von dieser Bildsprache ausgehend, überführte Andrea Tilk
ihren kompositorischen Ansatz mittlerweile in die Ausdrucksmittel
der Fotografie. Sich die Möglichkeiten, die das Medium der
Fotografie in vielfältiger Weise bietet, zu eigen gemacht, hat
Andrea Tilk ihre spezifische Begabung für stil- und farbsichere
Kompositionen auf neue Darstellungs- und Anwendungsbereiche übertragen.
Inzwischen präsentiert sich die Künstlerin als umfassende
Gestalterin, die Design- und Ästhetikkonzepte in den
verschiedensten Medien und Anwendungsbereichen entwickelt und
produziert. Besondere Beachtung verdienen hierbei ihre aktuellen
Gestaltungen zu den Bereichen Modernes Wohnen, Lifestyle und
Interieur Design . zu
den Bildern
Wehrmann,
Carolin
Die
1959 im Rheinland geborenen Malerin Carolin Wehrmann hat sich
mit ihren Seestücken mittlerweile einen festen Platz in der
internationalen Kunstszene erobert. Seit vielen Jahren stellt
sie regelmäßig auf der „Art Maritim“ in Hamburg und der
„Galeria Boot“ in Düsseldorf aus. Sie wird durch namhafte
Galerien in Hamburg, München, Dubai, Naples und Newport,USA vertreten. Neben ihren freien Arbeiten sind Carolin
Wehrmanns hoch detaillierte und atmosphärisch stimmigen Ölgemälde
auch im Bereich der Auftragsmalerei sehr begehrt, zu ihren
zahlreichen Kunden für Schiffsporträts zählen renommierte
internationale Werften und Reedereien.
Bereits
im Alter von 12 Jahren entstand ihr erstes Ölgemälde. Auf
Wunsch der Eltern studierte sie drei Jahre Jura an der Universität
Köln, an das sich dann auf eigenen Wunsch ein Studium an der
Fachhochschule für Grafik-Design in Düsseldorf anschloss. Als
erfolgreiche Illustratorin in der Werbebranche verfeinerte sie
parallel ihre stilistischen und technischen Ausdrucksformen in
ihrem Lieblingsmedium Ölmalerei...
zu den Bildern
Westerkamp, Deff
Die einzigartige Panoramafotografie von Deff
Westerkamp zeigt die Nordsee von ihrer rauen, zuweilen aber auch
stillen Seite. Unendliche Horizonte, Jahrhundertsturmfluten,
Vollmond im nächtlichen Wattenmeer, Küstennebel und Gewitterfronten
am Strand sind Themen jenseits der Beliebigkeit sonnenbunter
Tourismusfotografie und ihrer Kitschpostkarten. Die
Auseinandersetzung mit Wind, Wetter, Wasser und Licht, wie sie für
die deutsche Nordseeküste prägend sind, führt den Fotografen zu
durchkomponierten Bildern voller Spannung und Kraft. Bei Deff
Westerkamp entsteht diese Spannung durch den einzigartigen Gegensatz
von kontemplativer Stille und urwüchsiger Naturkraft, über die stets
auch der Hauch einer surrealen Stimmung liegt. Hierbei entwickelt er
fotografische Ausdrucksmittel, die über die gängigen Stile der
Fotografie hinausreichen und in ihrer Wirkung bis in die Bereiche
von Grafik und Malerei vordringen.
Im Jahr 1968 geboren, ist Deff Westerkamp auf der Nordseeinsel
Langeoog aufgewachsen und in seiner Wahrnehmung geprägt von dieser
einzigartigen Naturlandschaft. Nach Abschluss seines Diploms in der
Umweltwissenschaft im Jahr 2002 wendete sich Deff Westerkamp den
technischen und künstlerischen Ausdrucksmitteln der Fotografie zu,
die er in Einklang mit seinem Interesse an Ländereportagen und
Reisen brachte. Seit Ende 2001 entstanden diverse Reportagen in
Polen, Kenia, Sudan, Kongo, Zimbabwe und Mozambique, bei denen er
sich insbesondere für die sozialen und wirtschaftlichen Aspekte der
bereisten Regionen interessierte. Er ist seit 2004 Mitglied der
Agentur Ostkreuz. Im Zuge der Wiederentdeckung seines Interesses für
die Landschaftsfotografie der Nordseeküste ab 2006 rückten erste
viel beachtete Ausstellungen und Projekte der Kunstfotografie für
Galerien in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. zu den Bildern
Ute
Wingenfeld
Fotografie,
Malerei oder beides? Wer vor den Bildern der Münchner Fotografin
Ute Wingenfeld steht, beginnt zu rätseln und zu träumen. Als
Erfinderin einer neuartigen Blumenfotografie entwickelt sie ihre
Blüten- und Früchteträume aus leuchtenden Farbkaskaden, die
magisch die Augen jedes Betrachters anziehen. Ihre ungewohnte
Optik erschafft sie durch das Zerschneiden der Originaldias, die
sie neu arrangiert und verklebt. So entstehen ungeahnte
Tiefeneffekte, die die leuchtende Brillanz und Kontraste der
Farben weiter steigern.
Ute
Wingenfeld wurde 1943 in Gertlauken in Ostpreußen geboren. Als
gelernte Friseurin, danach als Topstilistin und Pressereferentin für
Vidal Sassoon in London und München, als freie Stilistin und
schließlich nach einem Studium der Politischen Wissenschaften
fand Ute Wingenfeld nach langjährigen Auslandsaufenthalten in New
York, London und Paris 1994 den Weg zur künstlerischen
Fotografie. Zielsetzung ihrer Arbeiten ist die ästhetische
Aufhebung der Grenzen zwischen Malerei und Fotografie. Schönheit,
Liebe, Harmonie, dies sind die Botschaften der Ute Wingenfeld, die
sie in ihren vielfältigen Blütenträumen zum Ausdruck bringt.
Die in München arbeitende und lebende Fotografin und Designerin
kann seit den neunziger Jahren im Bereich Life Style und
Verpackungsdesign auf zahlreiche erfolgreiche Projekte zurück
blicken.
zu den Bildern
Petra Viefhues
Mit den kleinen Dingen des alltäglichen
Lebens beschäftigt sich die Malerin Petra Viefhues. In ihren
Arbeiten entwickelt sie eine zeitgemäße Form des Stilllebens, in dem
sie dekorative Elemente des Grafikdesigns mit deutlichen
mediterranen Einflüssen in eine aktuelle Form der Malerei überführt.
Reduzierte flächige Formen stehen hierbei im reizvollen Kontrast zu
grafischen Strukturen und illustrativen Raster und Konturen, häufig
überformt mit Kollagen und weiteren Mischtechniken. Darüber hinaus
runden großformatige Arbeiten mit architektonische Strukturen und
flächigen Abstraktionen, die stärker in der skandinavischen
Tradition der Bildgestaltung stehen, ihr aktuelles Werk ab.
Die 1958 in Bad Bevensen geborene Petra Viefhues absolvierte
zwischen 1977 und 1979 ein Kunststudium an der Universität in
Osnabrück, an die sich ab 1980 eine Ausbildung und Tätigkeit als
Erzieherin anschloss. Ab 1990 erfolgte der Widereinstieg in die
Malerei und die eigentliche Auseinandersetzung mit den
künstlerischen und technischen Ausdrucksmitteln. Nach der
regelmäßigen Teilnahme an den Sommer- und Herbstakademien in Goslar
und einer Projektarbeit in der Radierwerkstatt in Lette ab 1992
erfolgte Mitte der neunziger Jahre der endgültige Sprung zur
freischaffenden Künstlerin. Zur Erweiterung und Vertiefung ihrer
Tätigkeitsfelder und Ausdrucksmöglichkeiten erfolgte zwischen 2001
und 2006 ein Fachhochschulstudium für Design mit dem Schwerpunkt
Illustration mit einem Diplomabschluss. Parallel hierzu wurden ihre
Arbeiten seit dem Jahr 2000 in einer Vielzahl von Ausstellungen in
Holland und im westfälischen Raum der Öffentlichkeit präsentiert.
Petra Viefhues lebt und arbeitet in Gronau nahe der holländischen
Grenze. zu den Bildern
Karin
Völker
Im
Werk der Berliner Malerin Karin Völker spiegelt sich die Freude
an tänzerisch-kraftvoller Bewegung wider. Energie- und
spannungsgeladene Akte und tanzende Figuren bilden die
thematischen Schwerpunkte ihrer Arbeit. Man erlebt das
Temperament, die körperliche Sinnlichkeit und die emotionale
Kraft der abgebildeten Figuren. Bewegung wird hier sinnlich
nachempfunden und wiedergegeben als intime Momentaufnahme des flüchtigen
Eindrucks.
Karin
Völkers Leinwandarbeiten erreichen eine beeindruckende Größe
von bis zu 140 x 180 cm, die dadurch eine enorme visuelle
Raumwirkung erzielen. Hier überlagern sich großzügig gesetzte
Flächen in Ölfarbe mit zart lasierend gearbeiteten, sehr
lebendig wirkenden Partien, welche die Figuren zum Leben erwecken.
Ihre Phantasie bestimmt die Inszenierung auf der Leinwand. Bei den
Papierarbeiten hat Karin Völker eine ganz eigene Technik und
Handschrift entwickelt. Die skizzenhafte, experimentelle
Mischtechnik basiert häufig auf leuchtender Beize, überarbeitet
mit schwungvoll-virtuoser Federzeichnung, die wiederum von Ölfarbschichten
überlagert wird. Hierbei wechseln sich ein lasierender
aquarelliger Werkausdruck mit einer pastosen dichteren Malwirkung
ab. Die 1958 in Kierspe geborene Malerin absolvierte nach einem
Studium an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin in den
Jahren 1978 bis 1984 eine weitere Ausbildung in den Ateliers der
bekannten Künstlern Peter Berndt, Klaus Heidtke, Reinhard Stangl
und Anna Holldorf. Unter Anleitung dieser Künstler entwickelte
und verfeinerte sie ihre Grundlagen der Malerei zwischen 1985 und
1995, mit der sie seit 1998 ausschließlich als freie Künstlerin
tätig ist. Insbesondere durch Ausstellungen und
Galerievertretungen in Chicago, Carmel und Palm Desert in den USA
konnte sie in den letzten Jahren Aufsehen erregende Erfolge
erzielen. zu
den Bildern
Leonardo
da Vinci
Leonardo
da Vinci wurde 1452 als Sohn des Notars Ser Piero in Vinci bei
Florenz geboren. Seine künstlerische Laufbahn begann 1469 in der
Werkstatt von Andrea del Verrocchio in Florenz, und bereits 1472
wurde er als Meister in die Lukasgilde, die Florentiner
Malergilde, aufgenommen. 1482 übersiedelte da Vinci nach Mailand
und gründete die Accademia Leonardi Vinci. Dort entwarf er 1490
auch den so genannten Proportionsmenschen.
Fast
jeder kennt sie, die berühmte Zeichnung "Die menschlichen
Propor-tionen nach Vitruvius": Ein muskulöser Mann steht da
mit ausgestreckten Armen sowohl in einem Quadrat als auch in einem
Kreis. Das Bild soll den ideal gebauten Menschen symbolisieren,
deshalb prangt es als Logo für Gesundheit und Harmonie auf jeder
Krankenversichertenkarte. Und seit Generationen lernen
Kunststudenten am Beispiel des berühmten Werkes, was ein
"Goldener Schnitt" ist. Leonardo da Vinci arbeitete in
seinem Leben für zahlreiche weltliche und kirchliche Herrscher
und lebte in Mailand, Florenz und Rom. 1513 schließlich übersiedelte
er nach Frankreich, wo er seine letzten Lebensjahre auf Schloss
Cloux bei Amboise verbrachte und 1519 im Alter von 67 Jahren
starb. Leonardo da Vinci war nicht nur ein herausragender Künstler,
sondern verband als Universalgenie das Wissen der Renaissance über
Wissenschaft und Technik in seiner Person, wobei er oft weit über
seine Zeit hinaus wies, so etwa mit der Idee zu einem Fallschirm.
Seine Kunstwerke zeichnen sich durch Beobachtungsschärfe, ein Gefühl
für die Natur und psychologische Einfühlung aus.
zu den Bildern