BORGWARDT - STILWELTEN     mit freundlicher Genehmigung vom


 

Helga Lang


 

„Rot oder Blau?“, dieser Frage geht die 1961 in Bremen geborene Malerin Helga Lang seit einigen Jahren in ihrem Werk nach. Ihre Bilder leben durch das subtile Spiel der Farbtonabstufungen, wobei die Malerin immer im Bereich einer Farbpalette bleibt, die roten Bilder sind nur rot und die blauen Bilder nur blau. Die Faszination dieses malerischen kompositorischen Vorgangs – im Zusammenspiel zwischen Intuition, Zufall und Konstruktion – liegt gerade in der Beschränkung auf eine Farbe. Mit der so entstehenden Sensibilisierung für feinste Nuancen und Übergänge erschließt sie die Farbe in ihren unendlichen Facetten.
Von 1983 bis 1988 studierte Helga Lang an der Hochschule für gestaltende Kunst und Musik Bremen, im Studiengang Freie Kunst, Malerei, Grafik und Film. Danach zog sie nach Hamburg, wo sie seitdem als freischaffende Künstlerin tätig ist. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist Helga Lang seit 2003 Dozentin an der Akademie Mode + Design in Hamburg. Die Künstlerin verzeichnet seit 2000 eine Reihe viel beachteter Einzelausstellungen. Darunter die Kunsttreppe des „Hamburger Abendblattes“, Villa Flath in Bad Segeberg und im Kunstverein Lüneburg. Starkes Interesse fanden ihre Exponate auch im öffentlichen Raum, darunter Ankäufe und Kataloge des Bundesministerium für Justiz und des Bundesministeriums für Finanzen in Berlin (beide 2000).
Helga Lang malt mit einer Mischung aus Acrylfarbe und Farbpigmenten auf Papier, mal aquarellähnlich, mal pastos. Papier als Malgrund übt auf die Künstlerin einen starken Reiz aus, es führt im Gegensatz zur Leinwand ein Eigenleben. „Auf dem Fußboden liegend, arbeitet das Papier für mich, gegen mich, lässt Pfützen entstehen, oder saugt die Farbe in sich auf“. Die Künstlerin bearbeitet das Blatt von allen Seiten, dabei auch mitten auf dem Bild stehend. Aggressive Phasen mit hiebartigen Pinselstrichen aus der Bewegung des ganzen Körpers wechseln mit ruhiger, meditativer Betrachtung. So schichtet sie Farb- und Formteile übereinander. Das Bild erhält Strukturen, wächst zusammen, Spannungen und Bewegungen entstehen, es beginnt zu leuchten. Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein konsequent ausgearbeitetes, emotional sehr ansprechendes Gemälde.


 

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In Zusammenarbeit mit der

 

 

 

 

Künstler der Giclée-Drucke auf Leinwand oder Bütten mit Link direkt auf die betreffende Seite:

AbstraktALMBAUER, Gerhard; GERLING,VERA; MIDDENDORF,CHRISTIANE,  SCHWARZER,STEVEN, AUG, INGE , GÖBEL, SYLVIA , NEER, ROD, SCHÄDRICH,ECKART, LANG, HELGA, ASHRAFI,FARNOOSH  , GRAFFÉ, MATHIAS , PETRA RÖS-NICKEL, STAHL,PETRA ,  BECKER,WINFRIED, HEINECKE, ASTRID , RIEPSHOFF,CORNELIA, SZABO GABOR

Blumen = GABOR SZABO, ROD NEER, VALDIS BUSS, HEIDI GERSTNER, SONJA KAMINSKI, STAHL,PETRA NEER, ROD, SYLVIA GÖBEL,
Figuratives =
KARIN VÖLKER , SZABO GABOR

Interieurs = JOE JOHANNSEN PETER RANK, GÜNTER TILLMANN, ALEXANDRA HINZ-WLADYKA, ROD NEER, EVA KRÜGER, STAHL,PETRA , PETRA VIEFHUES, HUBERT HEINRICH

Landschaften = ALMBAUER, Gerhard - CORNELL, VOLKER, SCHUCKMANN, MALTE VON -TEGTMEIER, CLAUS- , MERCADAL, FELIPE -  WEHRMANN, CAROLIN -BÖHNERT, HEINKE -  REINIG -KRICHHOFF, MARTINA - WESTERKAMP, DEFF -

Um die Welt = STEFAN KLEIN - PETER MOHRDIECK -

Segeln = FRANCO COSTA - BÖHNERT, HEINKE

Golf = Leslie G. Hunt